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  • Thomas Driller

WETTRENNEN UM KÜNSTLICHES LEBEN

Aktualisiert: Jan 24


Die Technologien der heutigen Zeit auf unserer kleinen Insel haben schon lange das Level von mutigen Science Fiction Visionen der Vergangenheit erreicht, so sind furchterregende Mechs und Laserkanonen inzwischen keine Seltenheit mehr. Doch nun stürzen sich die größten Forschungseinrichtungen der Technokratischen Republik und der Federal States in wissenschaftliches Neuland, welches nicht nur technische, sondern auch ethische Fragen aufwirft: Die Erschaffung von künstlichem Leben und Bewusstsein.

F-C-N Research Testing Facility

Die gewaltige, hochmoderne, republikanische Forschungsanlage, mit einer Fläche größer als die meisten Stadtbezirke von F-C-N city, verfügt schon lange über einen Wächter mit soetwas ähnlichem, wie ein künstliches Bewusstsein: der Computer ISAC. Aber nun wurde hier im Zuge der jüngsten Investitionen CreativeC gekauft und Coaster_Freak im selben Atemzug zum Leiter der frisch errichteten Synthetik Abteilung in Sektor D ernannt. Mit dem Ziel möglichst lebensechte Roboter herzustellen werden hier aus verschiedenen Kunststoffen synthetische Organe, Knochen, Blut, Muskeln und Haut produziert. Die sind zwar alle nicht echt, wie uns mehrmals versichert wurde, aber die Arbeiter in der Produktionshalle werden nicht umsonst auch "Fleischer" genannt. Diese künstlichen, fast schon Leichen-ähnlichen Körper werden dann mit einer sogenannten Kontrolleinheit im Kopf ausgestattet. Das einzige Element, welches nicht rot und schwabbelig ist, sondern vielmehr einem futuristischen Gerät ähnelt.

Und dann erwacht "es" zum Leben, es atmet, es bewegt sich, es spricht, sogar einen voll funktionstüchtigen Verdauungstrakt kann es zu seiner Ausrüstung zählen. Einzig allein an den noch etwas holprigen Dialogen kann man erkennen, dass es sich nicht um einen echten, rein biologischen Menschen handelt, aber das sollte, wie Coaster_Freak begeistert verkündet, bald behoben werden.

Die typische Sorge von einer Übernahme unserer Zivilisation durch menschenähnliche Androiden wird uns sofort ausgeredet. Die "Synths", wie sie provisorisch genant werden, verfügen über keinen vollständigen, eigenen Willen und können einfach von ihren Schöpfern kontrolliert werden. Auch sollen sie nicht in hohe gesellschaftliche Ebenen aufsteigen, sondern lediglich kleine Arbeiten und Jobs annehmen, wie etwa Verkäufer, Reinigungskräfte, Empfangspersonal oder Arbeiter im öffentlichen Verkehr.

Aber F-C-N Research ist offensichtlich nicht der einzige auf dem Markt.

Federal Research Institute

Im noch recht jungen, aber größten Labor der Federal States verfolgt man ähnliche Ziele, aber mit einer anderen Herangehensweise. Hier wird versucht, rein biologisch, genetisch veränderte Menschen, genannt "Homunculi" zu züchten. Der Leiter des Instituts, Playmasteromar erklärte uns wie:

"Wir entnahmen Gewebeproben einer Person, die diese Gewebeprobe freiwillig zur Verfügung gestellt hat. Aus einer Eizellespende entnehmen wir das Kernmaterial und pflanzen das Kernmaterial einer Zelle der Gewebeprobe ein. Danach aktivieren wir die Zelle und die Zellteilung beginnt, diese Eizelle wird in eine künstliche Gebärmutter eingepflanzt und ausgetragen. Die "Homunculi" die bisher ausgetragen wurden haben leider die Geburt nicht überlebt und an ihnen werden Experimente unternommen, um heraus zu finden woran das liegen könnte. Seit dem wurden keine weiteren "Homunculi" erschaffen."

Zu welchem Zweck genau das Federal Research Institute seine Forschungen durchführt konnten wir nicht erfahren, aber die Zukunft der einfachen Arbeiten scheint entweder den lebensechten Robotern oder gezüchteten Menschen zu gehören. Das Urteil darüber, was davon beunruhigender oder faszinierender ist überlassen wir dem Leser.

#wissenschaft #research #fri #federalresearchinstitute #fcnresearch

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